Aktueller PressetextNeu


"Isch fröih misch"


Stacks Image 47

© Jürgen Bauer

Finsterwalde, 19.05.2018 - Vor kurzem endete eine umfangreiche Sonderausstellung des Verkehrsmuseums Dresden mit dem Titel "Ich.Fahr.Rad. Fahrradgeschichte(n)". Im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt hat gerade die Ausstellung "Fahr Rad! Die Rückeroberung der Stadt" eröffnet. Zu Beginn der Freiluftsaison ist derzeit besonders viel über die Zweiräder zu lesen, zu hören und zu sehen. Das hat seinen guten Grund, denn in diesem Jahr feiert das beliebte Fortbewegungsmittel seinen 200. Geburtstag. 1817 entwickelte der Karlsruher Erfinder Karl Friedrich Christian Ludwig Freiherr Drais von Sauerbronn eine Laufmaschine (Draisine), die heute als das Ur-Fahrrad gilt.

Seit einigen Jahren wird im Rahmen des Deutschen Fahrradpreises die Auszeichnung "Fahrradfreundlichste Persönlichkeit" verliehen. Im Jubiläumsjahr wurde der Schauspieler, Dokumentarfilmer und Umweltaktivist Hannes Jaenicke damit geehrt. "Heute habe ich zwei Räder in Berlin, zwei in München, eins in L.A., eins in Köln und zwei anderswo", sagt er. Vielleicht benutzt er bald auch eines in Finsterwalde, das sowohl als Fahrradstadt als auch in der Herstellung von Fahrrädern eine lange Tradition besitzt. Jaenicke wird anlässlich der nächsten Finsterwalder Stadtgespräche unbekannte Alltagshelden aus seinem Buch "Wer der Herde folgt, sieht nur Ärsche..." vorstellen. Dazu gehört auch die freundliche, immer hilfsbereite, über 80jährige Frau Scherbaum, Jaenickes Nachbarin in Köln. Von April bis Oktober fährt sie mit ihrem "Drahtesel" zu ihrem winzigen Schrebergarten und versorgt diesen. Anschließend hilft sie im nahegelegenen Altersheim aus, um dann wieder vergnügt nach Hause zu radeln und zu sagen: "Isch fröih misch".

Nach Iris Berben ist Hannes Jaenicke bei den dreißigsten Finsterwalder Stadtgesprächen zu Gast im ehemaligen Warenspeicher "Ad. Bauer’s Wwe." in Finsterwalde (Landkreis Elbe-Elster). Gemeinsam mit dem Sängerstadtmarketing e. V. laden wieder der Ur-Ur-Enkel der legendären Kaufmannsfrau, Sebastian Schiller, und seine Frau Christiane zu Gesprächen über Vergangenes, Aktuelles oder Zukünftiges in einer überraschenden Umgebung mit interessanten Gesprächspartnern.

Ungewöhnlicher Veranstaltungsort ist ein alter Warenspeicher, der einen ehemaligen Kolonialwarenladen für Güter des täglichen Bedarfs beherbergt; eingerahmt von etwa 1.000 gebrauchten Schuhmacherleisten, die an Decken und Wänden hängen. Ein Büffet auf der alten, sieben Meter langen Ladentheke und Musikalisches von dem Finsterwalder Cellisten Nassib Al Ahmadieh bilden hierzu einen festlichen Rahmen.

Sämtliche Eintrittskarten zu der Veranstaltung mit Hannes Jaenicke am 16.06. waren innerhalb kurzer Zeit vergriffen.

Dokument: PDF, 102 KB
OpenPR:
Pressemitteilung WS: pressemitteilung.ws/node/744735

Anmeldung: www.ring-cafe-finsterwalde.de/anmeldung/anmeldung.php

Informationen/Rückfragen:

Sängerstadtmarketing e. V.
Herr Veit Klaue
Markt 1
03238 Finsterwalde

Tel.: +49 (0)3531 71 78 30
Fax: +49 (0)3531 71 78 31
E-Mail: info(at)finsterwalder-stadtgespraeche.de
Webseite: www.finsterwalder-stadtgespraeche.de

Veranstaltungsort:

Finsterwalder Stadtgespräche am 16.06.2018 um 19 Uhr, Kleine Ringstraße 8, 03238 Finsterwalde

Anfahrt:

  • Bahn: Stündliche Verbindung zwischen Berlin und Finsterwalde mit den Regionalbahnen RE2/RB24 (Wismar/Wittenberge-Cottbus) bzw. RB43 (Cottbus-Falkenberg) mit Umstieg in Cottbus, Zustieg u.a. Berlin Hbf/Berlin Friedrichstraße/Berlin Ostbahnhof
  • Auto: Bundesstraße B96 oder Autobahn A13 (Berlin-Dresden, Abfahrt Duben oder Bronkow)
  • Fußweg: ca. 1 Min. vom Marktplatz entfernt
  • Lageplan: hier »

Sämtliche Pressetexte zu allen bisherigen Veranstaltungen finden Sie hier »
21.05.18
© 2018 Ring-Café Finsterwalde Kontakt