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Zwölf SammlungsstückeNeu


Ansichtskarte Gasthof Zschipkau

Papier,
13,5 x 8,6 cm, um 1920

Foto: © Unbekannt - Eine kurze Episode aus dem Leben des späteren Historikers und Publizisten Golo Mann führte ihn nach Zschipkau (ab 1937 Schipkau). Dort absolvierte er ab Juni 1928 für wenige Monate ein Praktikum bei den Niederlausitzer Kohlenwerken. Vor Beginn des Wintersemesters in Berlin wollte er das Leben und die Arbeit der Menschen in einem Braunkohlenbergwerk kennenlernen.

Golo Mann wohnte im "Gasthof Zschipkau", dessen Inhaber Carl Mattick war. "Der Gasthof Mattick war leicht zu finden. [...] Natürlich war das Leben billig, weil so sehr primitiv. Ich fragte im Dorfladen nach Klosettpapier, zumal es im Gasthof nur alte Zeitungen dafür gab, die Inhaberin antwortete, für so etwas sei hierzulande keine Nachfrage." (Golo Mann: "Erinnerungen und Gedanken", 1986). Der Gasthof wurde später HO Volksgaststätte, die nach der Wende 1994 in Folge einer Brandstiftung leerstehend abbrannte (ADN-Nachricht).

Seine Eindrücke schilderte Golo Mann einige Monate später im Berliner "Acht-Uhr-Abendblatt". Der heute weitgehend unbekannte Zeitungsartikel erschien in zwei Folgen im Januar 1929 mehr »
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